Hallo liebes Bundes-Präsidium, liebe Delegierte, liebe Landesvorstände und liebe Mitglieder der VFD... 

Ich würde mich gerne als neue Präsidentin der VFD bei Euch bewerben.Bianka Equitana

Damit ihr eine Ahnung von mir als Person bekommt, hier mal meine Eckdaten.
Mein Name ist Bianka Gehlert, ich werde in diesem Jahr 46 Jahre alt, bin verheiratet und habe eine Tochter, die in Göttingen Physik studiert und politisch engagiert ist. Gemeinsam mit unserem Hund leben wir in der Probstei, das ist ein Landstrich direkt am Ostufer der Kieler Förde. Von meiner Haustür sind es etwa 3 km zum Ostseestrand.

Gemeinsam mit meiner Schwester halten wir 7 Pferde in Eigenregie im Offenstall. Zur Zeit zählt „meine“ kleine Herde 3 Pferde. Meine Leidenschaft sind die Norwegischen Fjordpferde. Hier engagiere ich mich vor allem in der IG Fjordpferd e.V., und bin Redakteurin unseres Vereinshefts „Das Fjordpferd“.
Ach ja, mein Geld verdiene ich selbstständig als Layouterin und Grafikerin.

Was führt mich in die VFD und noch besser: in das Amt der Präsidentin?

VFDlerin war ich schon ganz früh im Leben.  Ich muss mal nachschauen wie lange. Aber damals war ich immer nur aus „politischen Gründen“ – also passiv – dabei, um die Idee zumindest ideell zu unterstützen. Jedenfalls bin ich irgendwann wieder ausgetreten und „erst“ von 6 Jahren wieder aktiv eingetreten. Seitdem arbeite ich im Vorstand des Landesverbandes Hamburg und Schleswig-Holstein, zunächst als Schriftwartin, seit einem Jahr auch als 1. Vorsitzende. Als Delegierte habe ich gerade meine 2. Amtszeit übernommen.

An der VFD fasziniert mich immer wieder die große Vielfalt unter uns. Immer wenn ich VFDler treffe, hier bei uns beim VFD-Treff oder in der Delegierten-Versammlung, es sind so viele verschiedene Persönlichkeiten. Menschen, die Pferdeblut in sich tragen, die mit ihren Pferden so viel erlebt haben, die sich täglich neuen Herausforderungen stellen, ob als Wanderreiter, -fahrer oder Ausbilder.
Ich kann den Geschichten stundenlang zuhören!

Und dabei geht es uns allen um die Pferde. Heute nennen wir es wissenschaftlich fundiert „Pferdewohl“. Es geht darum, die Haltung und auch die Nutzung der Equiden den heutigen Anforderungen anzupassen. Oder eben auch anders herum, die Rahmen-Bedingungen so
gestalten, dass sie dem Pferdewohl und auch dem Wohl der Pferdemenschen dienen. Pferdehaltung und -Nutzung steht heute  wieder vor großen Herausforderungen und es gilt, diese Veränderungen mit zu gestalten.
Das bewegt mich in der VFD.

Meine Fähigkeiten für die Arbeit im Präsidium:

Ich bin ein Teamplayer. Ein gutes Team – und nicht im Sinne von „Toll Ein Anderer Macht´s“ sondern tatsächlich gemeinsam – ist die Basis aller guten Ideen. Dabei müssen nicht immer alle Mitglieder einer Meinung sein. Das erleichtert sicher manche Entscheidung, aber der Weg bis zu einer guten Entscheidung muss erst gefunden werden. Dieses Vorgehen kennt jeder Wanderreiter.

Ich habe das zeitliche Kontingent. Seit dem vergangenen Herbst habe ich mich beruflich verändert und arbeite tatsächlich im Homeoffice bei freier Zeiteinteilung. Dadurch ist die Arbeit ganz sicher nicht weniger geworden, aber deutlich flexibler zu verwalten.

Ich kann gut zuhören, analysieren und sortieren. Ich glaube, das hilft bei der Arbeit im Präsidium.
Ich bin selbstreflektiert. Ich gestehe auch Unwissen ein. Ich gestehe auch Fehlentscheidungen ein.
Ich bin definitiv auch bereit, anderen Menschen den Vortritt zu lassen, ich muss und kann und werde nicht immer vorne stehen. Ich bin aber ebenso bereit, auch eine Verantwortung zu übernehmen. In ein solches Amt muss man hineinwachsen. Und wir haben ein funktionierendes Bundespräsidium, in dem gute, effektive Arbeit geleistet wird. Auf die Zusammenarbeit kann und werde ich bauen. 

Anstrengend an mir selber finde ich manchmal meine Ungeduld;
manchmal meinen Hang zum Dozieren, das schnelle Reden;
Ich bin aus Norddeutschland, hier sagen wir „Moin“ und „Jo“. Für alle, die südlich der Elbe wohnen kurz erläutert: Dies bedeutet in etwa: ich höre zu, ich habe verstanden, ich denke nach und meine Reaktion kommt. Bald. Nicht immer sofort. „Bei dee Tied“ – also beizeiten.
Außerdem heißt es bei uns: „Sabbel nich, dat geit!“

Und wem das jetzt, so wie mir, schon wieder zu viele Worte sind, hier noch einmal in kurz:
Es ist ein bisschen Größenwahnsinnig, in der Tat – aber ich habe große Lust, das Amt der Präsidentin der VFD zu übernehmen!

In diesem Sinne
Eure Bianka Gehlert 

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