Mit Pferden auf dem Weg in eine bessere Welt – dieser Gedanke mag dem Eisernen Gustav vor über neunzig Jahren auf seiner famosen Kutschfahrt von Berlin nach Paris und zurück begleitet haben.

Eiserner Gustav 1Mit seiner Droschkenfahrt von Berlin nach Paris im Jahr 1928 traf Gustav Hartmann den Nerv seiner Zeit. Tausende von Menschen säumten seinen Weg. Dem „Eisernen Gustav“, wie er liebevoll genannt wurde, ging es dabei um Völkerverständigung wie auch darum, auf die zunehmende Verdrängung des Pferdes als einem treuen Begleiter des Menschen hinzuweisen.
Gegen den allgemeinen Trend wollte er einen „Rekord der Langsamkeit“ aufstellen.

 


Diesen Gedanken ist auch die gleichnamige Initiative der VFD verpflichtet.

Daraus entstand die Idee des „Eisernen Gustavs“ als ein Preis zur Förderung der Reisekultur zu Pferde. Der Preis wird von der VFD und dem Fachmagazin „Der Kutschbock“ verliehen.
In den folgenden Kategorien sollen Pferdefreunde ausgezeichnet werden, die mit ihren Unternehmungen den Zauber des Reisens beschwören, alte Wege neu entdecken, die Bindung zwischen Mensch und Tier stärken und dazu beitragen, das Pferde und die verschiedenen Reit- und Fahrweisen, die sich in aller Welt entwickelt haben, als Kulturgut gewürdigt werden.

Zudem will die VFD zum achtsamen Umgang mit Pferden und mit der Natur anregen.

Unsere Preisträger 2020 in den Kategorien:
- Wanderreiten
  Tanja Riedinger und Bettina Rittler für ihre Wanderung mit drei Pferden, darunter zwei nahezu rohe    Mustangs durch Frankreich und ihr fessendes und bunt Buch "Merci Liberte"
- Wanderfahren
  Johann Grandel, der sich als spät berufener Fahrer schnell in alle Sparten des Fahrens bis hin zur Aufzucht junger Fahrpferde hinein arbeitete sowie in diesem belasteten und belastenden Corona-Jahr Mut machte durch eine Wanderfahrt, die viel Medienbeachtung fand
- Säumen
 
Luciano Ellena, der als Säumer mit seinen Mulis die Hütte von Paolo Giraudo während der Saison versorgt und Hubschrauber-Versorgungsfluege bis auf eine Grundversorgung zum Saisonstart überflüssig macht.
Der Preis geht gleichermaßen an Luciano und Paolo! Beide leben in Seealpen Norditaliens
- Arbeiten mit Pferden
  Pit Schlechter aus Luxemburg, der sich als langjähriger Geschäftsführer der FECTU, der europäischen Dachorganisation der Arbeitspferdeverbände im unermüdlichen auch praktischen Einsatz um die Verbreitung und Akzeptanz moderner Pferdearbeit verdient machte und macht.
- Beziehung Mensch/Pferd
 
Kolly Holland-Nell, die nach langjährigem, begeisterten und begeisternden Engagement für Kinder am Pony/Pferd im Corona-Fruehling 2020 mit ihrer digitalen Ponypost für Hilfe und Erleichterung für genervte Eltern und Kinder im Lockdown gesorgt hat.

So können Sie für 2021 teilnehmen:
Senden Sie eine E-Mail mit Ihrem Beitrag über Ihre Reisen und Unternehmungen zu Pferde
(Text, Bilder) unter dem Betreff „Eiserner Gustav“ an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Broschüre_Eiserner_Gustav.pdf894.73 kB

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