Am Freitag, den 13. März erreichte mich ein Hilferuf per e-Mail von den „Pferdefreunden Wunstorf“. Sie hatten auf einer Infoveranstaltung der Region Hannover erfahren, dass durch die Planung des Naturschutzgebiet Totes Moor ein großer Teil der Wege, die sie zum ausreiten nutzen, gesperrt werden soll. Eine Anbindung von Großenheidorn nach Scheeren, wo sich ein schönes Ausreitgebiet befindet, sei dann nicht mehr gegeben, wenn diese Wege zukünftig gesperrt werden würden.

 

Am Montagnachmittag schrieb ich schließlich Christine Garbers an und erhielt sofort Antwort auf meine Fragen! Danke Christine!

Christine war auch meiner Meinung, dass wir auf Mitbenutzung der Wege argumentieren sollten. Ein Randstreifen würde uns reichen.

Am Abend dann traf ich mich vor der nächsten Infoveranstaltung der Region Hannover im Schloss Landestrost in Neustadt mit Kerstin Bender von den Pferdefreunden Wunstorf. Sie erklärte mir anhand einer Karte die Wege, die sie zum reiten benutzten und welche gesperrt werden sollten.

Somit war ich für die Frage- und Diskussionsrunde, die im Anschluß an die Infoveranstaltung stattfand gut gewappnet.

Nachdem bei dem ersten Infoabend den anwesenden Reitern gesagt wurde, dass reiten ja bei der Planung des NSG nie ein Thema gewesen sei und man eine individuelle Beschilderung der Wege anstrebe (was auch immer das heißt...), waren sie nun überrascht, dass sich ein Großteil der Diskussion bei der zweiten Veranstaltung schon wieder darum drehte, bereitbare Wege in der Planung zu berücksichtigen.

Natürlich kamen auch die Jäger und Segler, Wanderer und Landeigentümer zu Wort. Aber wir waren doch ein wenig stolz, dass auf der Tafel mit den Ideen zum Freizeitbereich mehrfach Schilder mit dem Wort „Reiten“ zu finden waren.

Im Anschluss hat noch eine nette Dame vom NDR angefragt, ob wir eine Karte von uns hätten und ob sie uns ggf nochmal zum Thema kontaktieren dürfte! Ja, klar, gerne!!! Ein nettes Gespräch folgte. Wir sind gespannt, ob sie sich meldet! Gerne stehen wir Rede und Antwort zu dem Thema!

Und natürlich haben wir auch den netten Damen und Herren der Diskussionsrunde unser Kärtchen dagelassen und noch einige Fragen gestellt. Der Satz: „Reitweg und wer soll das denn bezahlen?“ fiel selbstverständlich auch und wir haben das ganze gleich deeskaliert mit den Worten: „Nein, Reitwege wollten wir auch nicht, wir wollen bereitbare Wege. Bei Reitwegen wäre die Kommune ja in der Wegesicheungspflicht. Das würde ja wieder unnötig Geld kosten.“ Dabei waren sich dann alle einig, dass das nicht sein muss.

Schlussendlich muss das ganze Anliegen nun schriftlich innerhalb der nächsten 4 Wochen eingereicht werden, am besten mit Vorschlägen zu bereitbaren Wegen in einer Karte eingezeichnet.

Darum kümmern sich nun die Pferdefreunde Wunstorf, die schon darüber nachgedacht haben in die VFD einzutreten!

Wir waren die letzten, der gefühlten 200 Anwesenden, die gegangen sind.....und haben sicher ein Zeichen gesetzt.

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