weidelgras Weide IMG 3349 KR"Die Gifte werden nicht vom Gras selber gebildet, sondern von Pilzen, die als Parasiten (dem Gras zum Schaden) oder als Symbionten (zu beiderlei Nutzen) den Graskörper besiedeln." erklärt Dr. Renate Vanselow in der aktuellen Ausgabe der Zeitung "Starke Pferde".

"Der Nutzen der Gräser, die mit Symbionten infiziert sind, besteht an einer Vielzahl pilzlicher Wirkstoffe, die der Pilz herstellt, um sein Wirts-Gras vor Stress unterschiedlichster Art zu schützen. Der Pilz verteidigt also sein Gras gegen Fraßfeinde und Parasiten und ist für dessen Widerstandskraft (Resistenz) auch bei Nährstoffmangel und Dürre wesentlich verantwortlich. Die Symbionten werden als „Endophyten“ bezeichnet, da sie völlig unsichtbar von außen innerhalb des Graskörpers wachsen (endo- heißt innerhalb, phyto- heißt Pflanze)."

Die Gifte in Gräsern dürfen einfach in der Gesellschaft kein Thema sein, damit die Milchwirtschaft nicht beschädigt wird. Pferde spielen da leider wirtschaftlich keine Rolle: das ist ein Kollateralschaden, der hinzunehmen ist?

Vielen Dank an die Redaktion "Starke Pferde" wo der komplette Artikel in der aktuellen Ausgabe 69/2014 erscheint.

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