Auf der heutigen Pressekonferenz in Berlin hat ein Bündnis aus elf Organisationen der Landwirtschaft und Nutztierhaltung, des Natur- und Tierschutzes sowie der Jagd gemeinsame Empfehlungen für einen bundeseinheitlichen Herdenschutz und Kriterien zur Tötung von auffälligen Wölfen vorgelegt.

PK 12.6.2019 3Die VFD ist Teil des Bündnisses und wurde in Berlin vom Vizepräsidenten des Bundesverbandes, Hanno Pilartz, und der Umweltreferentin Sonja Schütz vertreten. 
Hanno Pilartz: „Wir sind der grüne Verband der Pferdehalter, und das ist nicht parteipolitisch gemeint. Wir reiten, fahren und halten unsere Tiere draußen in der Natur, daher ist uns Naturschutz so wichtig, dass er auch in unserer Satzung fest verankert ist! Das Lebensrecht des Wolfes erkennen wir an. Aber wir nehmen die Ängste unserer Mitglieder ernst. Viele unserer Mitglieder sorgen sich um ihre Tiere. Das ist gut und richtig, denn dazu verpflichtet uns sogar das Tierschutzgesetz!
Wir sind zusammen mit den hier anwesenden Vertretern aus den anderen Verbänden des Bündnisses der Überzeugung, dass weder eine sogenannte "Schutzjagd" von Wölfen noch "wolfsfreie Gebiete" unsere Tiere schützen können. Herdenschutz geht mit guten, wildverträglichen Zäunen. 
Pferde können durch ökologische Pferdehaltung artenreiches Grünland erhalten oder schaffen, und damit eine wichtige Leistung für die Gesellschaft erbringen. Wir fordern von der Politik dies anzuerkennen und Herdenschutzmaßnahmen zu 100 Prozent über staatliche Beihilfen zu finanzieren. Diese Beihilfen sollten an alle betroffenen Tierhalter gezahlt werden, unabhängig von ihrem Erwerbsstatus oder der Herdengröße."

Zur Pressemitteilung:  pdf190612_VerbaendePapierHerdenschutz_PM.pdf811.6 kB

weitere Meldungen: 
PM BUND 
WWF

Die VFD nimmt die Sorgen der Pferdehalter äußerst ernst und konzentriert sich daher auf präventive Maßnahmen, die unsere Pferde vor Angriffen durch Wölfe bewahren sollen.
AGRIDEA-Filme zur Nutzung von Elekrozäunen als Herdenschutzmaßnahme: YOUTUBE- LINK

In Kürze werden in den VFD-Medien detaillierte Informationen zum Herdenschutz für Pferde veröffentlicht, sowie eine Anleitung, die veranschaulicht, worauf beim Bau von Weidezäunen unbedingt zu achten ist. Ansprechpartner der VFD zum Thema Wolf sind Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

190612 Vielfaltbehütenv. l. n. r. Olaf Tschimpke, Knut Kucznik, Andreas Schenk, Dr. Diana Pretzell, Eckhard Fuhr, Olaf Bandt, Hanno Pilartz, Günther Czerkus, Robert Kless, Dr. Peter Blanché und Lea Schmitz
Copyright: NABU/V.Gehrmann

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