BUND und VFD beide werden 2013 40 Jahre und haben die gleichen Ziele. Biologen des Verbandes haben in den VFD- Handbüchern Pferd und Umwelt sowie Pferd und Heu ausführlich dargelegt, dass zum einen die naturgemäße Pferdehaltung durch Schaffung artenreicher Weideflächen oder Erhalt alten Grünlandes zum Schutz der Natur und zum Erhalt der Artenvielfalt beiträgt. Darüber hinaus profitieren sowohl Umwelt- und Naturschutz als auch die Pferde vom Erhalt (oder Rückbau!) unbefestigter Wege, wodurch der weiteren Boden- Versiegelung und der Isolierung von Kleintier- Populationen entgegen gewirkt wird.

Diplombiologin Silke Dehe (VFD) zeigte bei einer Wiesenwanderung des BUND „Goldstücke“ und erklärte wie diese durch eine nachhaltige Nutzung z.B. durch Kooperation zwischen Landwirt, Pferdehalter und Naturschutz zu bewahren sind. http://blumenwiesen.bund-rlp.de/das_projekt/aktuelles/

Weide IMG 3395 S Dehe
Alte Dauerweiden liegen oft im Tal. Hier mit den Blüten des Wiesenschaumkrautes als Anzeiger für einen feuchten Standort. Die Artenvielfalt kann hier mit Pferden erhalten werden, wenn die Flächen extensiv bewirtschaftet werden. Foto:Silke Dehe

Einleitungsbild:
Die Kuckuckslichtnelke (violett): Der Zeiger für Nass- oder Streuwiesen mahnt den Pferdehalter dazu, solche Flächen extensiv zu bewirtschaften. Foto: Silke Dehe

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