Uschi und Martin Haller sind Ponymenschen durch und durch.

Uschi hatte zuerst Großpferde, dann aber ein Connemara erworben und dadurch Martin kennen gelernt – und korrigierte prompt ihr „Weltbild nach unten“. Martin ist seit seiner Kindheit in Mar jessi 2allen Sätteln zuhause und kennt nach oben und unten keine Grenzen der Pferdeliebe; seine Devise ist „vom Shetty bis zum Shire – es gibt nichts besseres für den Menschen als ein Pferd“. Seit ihrem Zusammentreffen um 1998 haben sich die beiden die Themen „Wie bringt man Kinder und Jugendliche aufs Pony?“ und „Pferdeschonend und sicher im Sattel“ zum Lebensinhalt gemacht. Zeitgleich gab es durch Waltraud Oberhauser, ihre leider früh verstorbene Freundin und Mentorin in Sachen Jugendarbeit, quasi eine Initialzündung. Sabine Dellmour und andere brachten auch wertvolle Impulse ein und sind bis heute Wegbegleiter. Die Gründung der Europäischen Gesellschaft für Hippologie  (EGH)  war ein erster Schritt, dem weitere folgten – vor allem die Entwicklung von Seminaren. Zudem wurde immer klarer, dass man letztlich einen Hof mit idealen Bedingungen für die praktische Umsetzung schaffen musste; dieses Projekt ist seit 2014 erfolgreich abgeschlossen.

PonymasterVor dem ersten Kurs zum Ponymaster im Jahr 2008 konnte niemand ahnen, dass daraus ein derartiger Erfolg werden würde. Die Idee, spezielle Trainer für Kinder und Ponys auszubilden, stößt offenbar genau in eine Lücke des österreichischen Ausbildungssystems. Im Gegensatz zu anderen Ländern wird bei uns der Sport auf Großpferden relativ stark gefördert, der reiterliche Nachwuchs auf Ponys wird jedoch eher vernachlässigt. Leider werden die EGH und ihre Ausbildungen seitens der Bundes- und Landesfachverbände bestenfalls ignoriert bzw. auch behindert. Daher segelt sie seit einem erfolgreichen persönlichen Meeting mit Vertretern der VFD in Bremen jetzt unter der Flagge dieser Dachorganisation; daneben ist sie seit jeher mit dem VPPÖ (Verband der Ponyzüchter) und dem VÖR (Verband der österreichischen Reitpädagoginnen) eng verbunden. An der Zusammenarbeit mit der VFD schätzt man besonders deren liberale Einstellung und den unkomplizierten und offenen Umgang miteinander. Die Rekener Charta stimmt zudem genau mit der Philosophie der EGH überein.

vfd 5Ponymaster sind in Praxis und Theorie gründlich unterwiesen und sollen vor allem Kinder an den Pferdesport heranführen, wobei der Sicherheit, der kindergerechten Pädagogik und den Bedürfnissen der Ponys besondere Aufmerksamkeit gilt. Uschi Haller: „Alle unsere eigenen Erfahrungen, die sich tagtäglich vermehren, fließen in unsere Kurse und die fortbildenden Seminare ein – wir kommen aus der Praxis und wir glauben an die Praxis! Und wir glauben daran, dass zufriedene, gut gehaltene Ponys die besten Kameraden und Helfer beim Einstieg in den schönsten Sport der Welt sind. Sie sind unsere wertvollsten Mitarbeiter und gehören zum Team – ohne sie läuft buchstäblich nichts.“

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