Die Pferdesteuer in Bad Sooden-Allendorf ist noch nicht vom Tisch! Die Gemeinde ist mit ca. 72Mio€ die pro Kopf am höchsten verschuldete Stadt in Hessen. Wenn die Stadt spart und neue Einnahmequellen schafft, sollen der Rettungsschirm und der Landesausgleichsstock die Schulden um ca. 40Mio senken. Die Pferdesteuer soll 200 € pro Pferd betragen. Die Stadt rechnet mit 150 zu versteuernden Tieren und einem Verwaltungsaufwand von 7500€.

Nachdem auf der Haupt- und Finanzausschusssitzung keinem Vertreter der Pferdebesitzer ein Rederecht erteilt wurde, kamen dann die aufgebrachten Reiter erneut zur öffentlichen Bürgerversammlung. Der Bürgermeister Hr. Hix startete die Versammlung mit einer einstündigen Präsentation zu der Lage in Bad Sooden-Allendorf. Dort war ganz deutlich zu sehen, dass es so nicht weiter gehen kann und sich die Spirale immer weiter zu zieht. Es waren sehr viele frustrierte Pferde- und Hofbesitzer, Vertreter der VFD, der FN und des Hessischen Pferdesportverbandes anwesend. Hier wurden alle Argumente gegen die Pferdesteuer vorgebracht, worauf einige Eltern erzürnt reagierten:
"werden die Pferde über die Kinder gestellt?" kam es aus der Menge, denn auch die Eltern sollen mehr zahlen. Auch dieses ist noch nicht entschieden.
Neben der Pferdesteuer sollen Grund-, Gewerbe- und Hundesteuer erhöht werden.
Des Weiteren sind Einsparungen in vielen weiteren Bereichen geplant. So sollen eventuell das Freibad geschlossen und der Stadtbus abgeschafft werden. Auch bei der Bücherei und den Stadtangestellten wird der Rotstift angesetzt.
Die getroffenen Entscheidungen werden nicht jedem gefallen und alle Bürger müssen mit helfen die Kurstadt zu retten. Aber was ist mit den Familien mit Haus, Hund, Pferd, Kindern und vielleicht noch Gewerbe?
 

Weitere Informationen:

Art.Pf.st..pdf

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