Seit ihrer Gründung 1973 setzt sich die VFD ganz besonders auch für die Bewahrung eines intakten Lebensraumes für Mensch und Tier ein.
Unsere Mitglieder suchen Entspannung und Erholung gemeinsam mit ihren Vierbeinern draußen in der Natur und sie bemühen sich, ihren Pferden eine möglichst artgemäße und naturnahe Haltung und Fütterung zu bieten. 2017 wurden Naturschutz und Tierschutz sogar ausdrücklich in der Bundessatzung verankert.
Der DNR ist der Dachverband der Deutschen Natur- Tier- und Umweltschutzorganisationen. Am 24. November 2018 stellte Präsident Hanspeter Hartmann die VFD bei der Mitgliederversammlung des Deutschen Naturschutzrings (DNR) in Berlin vor. Die VFD wurde als 90. Mitgliedsorganisation in diesen starken Zusammenschluss aufgenommen.
Hanspeter Hartmann zeigte sich sehr erfreut über die Aufnahme der VFD und sagte aktive Mitarbeit zu.
Unsere Verbandsfarbe Dunkelgrün ist kein Zufall: Ökologische Grundsätze sind neben dem Tierschutz ein Kernanliegen, das sich in allen Vereinsbereichen und Aktivitäten widerspiegelt. Als Geländereiter und Geländefahrer, die in der Natur Entspannung und Erholung suchen, ist uns die Bewahrung unseres Lebensraums mit all seinen Lebewesen oberstes Gebot. Wir sind mit unseren Pferden ein Teil der Natur.
Die VFD-Philosophie: Pferdegerechte und naturnahe Haltungsbedingungen und eine naturgemäße und bewusste Weidewirtschaft tragen nicht nur zu Wohlbefinden und Gesundheit der Pferde bei, sondern bewahren und fördern auch die Artenvielfalt.
Das Wohlbefinden der Pferde und ein respektvoller und wertschätzender Umgang mit dem Tier sind in der VFD oberstes Gebot! Um diese hohen Ansprüche zu sichern, steht der VFD seit 2016 der unabhängige Fachbeirat Ethik und Tierschutz mit anerkannten Wissenschaftlern und Fachleuten zur Seite.
Die Werbung von Pferdeheu schützt bedrohtes Grünland und die Artenvielfalt. Pferde brauchen Gras und Heu mit geringer Energiedichte, zu finden auf altem artenreichem Grünland. Flächen, die von Natur aus wenig ertragreich oder schwierig zu befahren sind, werden in der Regel wenig gedüngt, spät gemäht und vergleichsweise sparsam genutzt. Für die industrielle Landwirtschaft sind sie wertlos, doch im Sinne des Natur-, Landschafts- und Artenschutzes sehr wertvoll. Genau solche Flächen werden häufig von privaten Pferdehaltern als Weide oder zur Mahd genutzt. Ohne Pferde gehen weitere wertvolle Biotope verloren.
Quellen:
https://www.dnr.de/ueber-den-dnr
https://www.dnr.de/mitglieder/organisationen/vereinigung-der-freizeitreiter-und-fahrer-deutschland-ev-vfd