Das Clickertraining wird bekanntlich unter den Reitern kontrovers diskutiert.

Typisch für diese Art der Diskussion ist hierbei, dass eine solche Debatte nicht unbedingt zu einem Ergebnis führen muss, viel eher steht die Auseinandersetzung mit dem Thema im Vordergrund, um dieses von ganz verschiedenen Standpunkten zu beleuchten. Dies zeigte sich schön beim vorangegangenen Vortragsabend.

Viele Wege führen bekanntlich nach Rom, so auch bei der Konditionierung. Hierbei wird das Ergebnis als Verstärkung bezeichnet. Unterschieden wird zwischen "positiver" und "negativer" Verstärkung. Beide bewirken, dass ein Verhalten häufiger gezeigt wird, mit dem Unterschied, dass bei dem positiven Verstärker ein angenehmer Reiz auf ein gewünschtes Verhalten zugefügt wird (z.B. Futter...) und bei dem negativen Verstärker ein unangenehmer Reiz entfernt wird (z.B. Druck...). Ein negativer Verstärker darf nicht, wie es leider oft passiert, mit einer Bestrafung verwechelt werden.

Jeder Ansatz bring Vor- und Nachteile mit sich, so individuell wie unser Pferd und wir sind, sollte auch unser Weg sein. Unterm Strich haben wir doch alle das selbe Ziel: lebenslange Fortbildung mit Harmonie zwischen Mensch und Pferd. Anstatt also auf die Methoden zu schauen, mit denen wir zu diesem Ziel kommen, schauen wir doch besser auf die Pferde selbst...

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Den Teilnehmern wurde in lockerer Atmosphäre viel Praxis und der bewusste Umgang mit dem Clicker vermittelt. In kleinen Gruppen wurde individuell und intensiv gearbeitet, jeder in seinem Tempo. Pferd und Mensch profitierten von Annika Markgraf's Erfahrungen, hatten Spaß und bekamen neue Ideen, die in das Pferdetraining sicherlich integriert werden.

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Danke Annika

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