Die Pferdesteuer stand in Dünfus in der Eifel auf der Tagesordnung. Etwa 120 Pferdefreunde aus Nah und Fern fanden sich dazu im Bürgerhaus ein. Der Bürgermeister hat in der Sitzung die schwierige Situation erklärt, wieso die Pferdesteuer auf die Tagesordnung kam und anschließend, in Abstimmung mit dem Ortsgemeinderat, den Vertretern der Verbände ein Rederecht erteilt. Klaus Blässing vom Pferdesportverband Rheinland-Pfalz und Hanspeter Hartmann, Vorsitzender der Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland hatten sich darauf gut vorbereitet.

Klaus Blässing ging in seinem Vortrag noch einmal auf die Argumente wie Ehrenamt, Sport und wirtschaftliche Faktoren ein. Hanspeter Hartmann hatte drei Schwerpunkte gewählt:
Landflucht, Lohnsteueranteile und die sozialen Aspekte.

Anschließend wurden einige Betroffene angehört. Hier wurden noch einmal die Argumente etwas emotionaler betont. Denn die Pferdesteuer bedroht Existenzen!

Den Argumenten folgend entschied sich der Gemeinderat mit fünf gegen eine Stimme gegen den Antrag "die Pferdesteuer einzuführen".

Die Pferdesteuer muss in Rheinland-Pfalz nicht eingeführt werden, eine solche Steuer wäre auch keine Voraussetzung für Vergünstigungen wie z.B. ein Entschuldungsfond.
Wer Pferdesteuer einführen möchte, muss sich um die wirtschaftlichen, sozialen und rechtlichen Folgen im Klaren sein. Es muss vorher u.a. geprüft werden, welche Höhe die Pferdesteuer haben wird und welche Einnahmen damit überhaupt generiert werden können. Uns liegt dazu eine Stellungnahme des MINISTERIUM DES INNERN UND FÜR SPORT RLP vor.

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