In der Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer Deutschlands (VFD) wurde schon immer gebisslos geritten und daher setzt sich der Verband auch für die Interessen derjenigen ein, die ihre Pferde gebisslos reiten oder sogar fahren. Holger Suel ist ein Späteinsteiger in die Welt der Equiden. Erst mit 42 Jahren kam er durch seine Familie zu den Pferden. Über die Ideen und Prinzipien des Horsemanship fand er den Einstieg über die Kommunikation mit dem Knotenhalfter als „Zäumung“ und folgte den Ausbildungsideen von Parelli, die er bei der Ausbildung und „Korrektur“ seiner Maultierstute Rafela umsetzte.

Von den ersten Schritten an wurde er damit konfrontiert, dass der gebisslose Umgang weder rechtskonform, noch versichert sei. Als er im Rahmen einer Gelassenheitsprüfung zur Nutzung eines Gebisses verpflichtet wurde, begann er der rechtlichen Situation nachzugehen und die Behauptungen zur Rechtslage und zum Versicherungsschutz zu hinterfragen. Gleichzeitig setzte er sich mit den Wirkungsformen verschiedener gebissloser Zäume auseinander. Mit diesem Wissen engagiert er sich in der VFD für einen reitweiseübergreifenden und rasseunabhängigen Umgang mit dem Thema.

Im seinem Vortrag im Juni 2019 in Rennerod, stellte er die unterschiedlichen Arten gebissloser Zäume vor und zeigte an einer Vielzahl mitgebrachte Exponate deren Wirkungsweise und Eignung in den Reitweisen.

Im Anschluss ging er auf die rechtlichen Fragen zum gebisslosen Reiten ein sowie  den Stand der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Zäumungsformen und der Position der VFD entsprechend dem Positionspapier Zäumung von 2016.

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