Am 19.10.2019 findet – wie bereits in der Pferd und Freizeit angekündigt – eine außerordentliche Mitgliederversammlung (aMV)  in 55232 Alzey-Schafhausen/Rheinhessen statt.

Wir werden dort einen neuen Schriftwart wählen.
Da die 2. Vorsitzende, Sonja Schütz, zwischenzeitlich ebenfalls zurückgetreten ist, wählen wir voraussichtlich auch einen neuen Kandidaten für den zweiten Vorsitz. Die Vorstandsarbeit der beiden zurückgetretenen Vorstandsmitglieder wird derzeit, soweit es das Tagesgeschäft nötig macht, von den verbliebenen Vorstandsmitgliedern übernommen. Trotz der zusätzlichen Aufgaben arbeitet das Vorstands-Team mit Elan und Schaffenskraft an den Herausforderungen, die der Landesverband aktuell mit sich bringt. 

Anders als vom ehemaligen Landes- und Bundesvorsitzenden, Hanspeter Hartmann verbreitet, ist der Vorstand in der geschrumpften Form zur Zeit sehr wohl handlungsfähig, denn satzungsgemäß sind zur Beschlussfindung mindestens drei Vorstandsmitglieder notwendig. Nachdem Manfred Reiss (der das VFD-Sekretariat für Rheinland-Pfalz leitete) Anfang Juni auf einer Vorstandssitzung verkündete, diese Arbeit aufgeben zu wollen, hat sich der Vorstand um Alternativlösungen bemüht.  In Hermann Grimm, Initiator und Leiter des VFD-Treffs Westpfalz, haben wir einen motivierten Ehrenamtlichen gefunden, der als Beauftragter ab September die Mitgliederverwaltung übernommen hat. Er wird auf der aMV auch als Kandidat für den Schriftführer zur Verfügung stehen, denn dieser ist satzungsgemäß auch für die Pflege der Mitgliederliste verantwortlich.

Da es verschiedene Auffassungen darüber gibt, wer in unserem Verein eine Geschäftsstelle bestellt oder abbestellt, haben wir einen Vereinsberater um Rat gebeten. Er wies klar darauf hin, dass nach § 27 Abs. 3 BGB grundsätzlich der Vorstand die Geschäfte des Vereins führt. Unsere Landessatzung regelt (in § 10 Abs. 7 Satz 3) dass bei Bedarf Vorstands- und sonstige Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG (Ehrenamtspauschale) ausgeübt werden dürfen. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Satz 2  trifft die Mitgliederversammlung. Die Geschäftsstelle wird weder vom Vorstand noch von einem Vereinsamt (hierunter sind etwa Beauftragte zu verstehen) bekleidet. Dieser Paragraf ist also für die Bestellung oder Abbestellung der Geschäftsstelle nicht relevant. Die Mitgliederentscheidung ist aber heranzuziehen für die Beauftragte für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die für diese Arbeit monatlich eine Pauschale von 150 Euro erhielt und im Januar in den Vorstand gewählt wurde.           

Unsere Bundessatzung sagt zur Geschäftsstelle: Für die Erledigung der laufenden Geschäfte kann der Vorstand mit Zustimmung der Bundesdeligiertenversammlung einen Geschäftsführer und eine Geschäftsstelle unterhalten. Daraus leiten wir ab, dass grundsätzlich auch ein Landesverband eine Geschäftsstelle unterhalten kann aber natürlich nicht muss.

Wie schon im offenen Brief berichtet, nötigt die finanzielle Situation des Landesverbandes dem Vorstand Sparmaßnahmen auf. Die Beitragserhöhung, die auf der JHV beschlossen wurde, konnte nicht umgesetzt werden, weil sie in der Tagesordnung nicht angekündigt war. Der Vorstand hat sich bei knapper Kasse entschieden, die Mitgliedergelder vorrangig für satzungsgemäße Aufgaben zu verwenden und die bisher von der Geschäftsstelle gegen 700 Euro monatlich ausgeführten Vorstandsarbeiten selbst zu übernehmen. Die Satzung stützt dieses Vorgehen maßgeblich, denn nach § 10 Abs. 7 Satz 2 werden die Organe und Organämter grundsätzlich ehrenamtlich durchgeführt. Da der Vorstand von der Mitgliederversammlung gewählt wurde, um die Geschäfte zu führen, ist er ermächtigt, darüber zu entscheiden, wofür die Vereinsgelder ausgegeben werden.     

Die  Vorstandsaufgaben, welche bisher das Sekretariat erledigt hat, sind nun wieder satzungsgerecht bei den Vorstandsmitgliedern angegliedert: für die Korrespondenz nach außen agiert die Vorsitzende, die Kassenwartin kümmert sich um die Bankangelegenheiten und der Sportwart ist für Veranstaltungen, Ausbildung und Prüfungen in der VFD und bei den Treffs zuständig. Die Kontakte der Vorstandsmitglieder und Beauftragten sind:

Vorsitzende: Silke Dehe, Tel.: 06772 961343 (am besten erreichbar morgens von 9-11 Uhr)

Sportwart: Markus Gärtner, Tel.: 0160-93154690

Kassenwartin: Ulrike Fürst, Tel.: 0177 9618213

Beauftragter für Mitgliederverwaltung: Hermann Grimm, Tel. 0171 52 33118

Beauftragter für Wanderreiten: Rüdiger Schnug, Tel.:  02634 3276

Ihr findet die kompletten Adressen und Kontakte auch auf unserer Internetseite  www.vfdnet.de unter Vorstand im Landesverband Rheinland-Pfalz.

Bis wir einen neuen Beauftragten für die Presse und Öffentlichkeitsarbeit gefunden haben, könnt Ihr Eure Berichte für die Pferd und Freizeit an die 1. Vorsitzende schicken. Wer Interesse an dieser Arbeit hat, wird gebeten, sich beim Vorstand zu melden.

Auch für die Betreuung der Internetpräsenz suchen wir Ehrenamtliche, die an dieser Arbeit Spaß haben!

Der Landesvorstand plant auch im Jahr 2020 verschiedene Stufen der VFD-Ausbildung anzubieten. Interessenten (auch Treffs und Vereine) können sich bei Markus Gärtner melden, der die Anfragen sammelt und ggf. Kurse an geeigneten Standorten zusammenstellt.    

Unsere Übungsleiter und die Treffs veröffentlichen ihre Angebote und Veranstaltungen im Veranstaltungskalender und sprechen sich mit dem Landessportwart wegen der Genehmigungen ab. Bei Veranstaltungen mit Pferd gelten die vom Bundesverband vorgegebenen Kriterien, die Ihr im vfdnet nachlesen könnt oder das entsprechende pdf beim Sportwart anfragen.   

Wenn Ihr Fragen zur Vorstandsarbeit, zur Mitgliederverwaltung, zu  den Veranstaltungskriterien oder zur VFD  generell habt, fragt uns – wir sind für Euch da!

Eurer Landesvorstand  

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