Schulterschluss: Albert-Knaus-Stiftung und Initiative Grenzland-Reiter e.V. arbeiten gemeinsam für Mensch, Pferd und Natur

Knaus„Das Bild des Wanderreiters, der bei Wind und Wetter, den Schlapphut ins Gesicht gezogen, seine Tage im Sattel und die Nächte im Freien verbringt, ist nicht zeitgemäß“, sagt Albert Knaus. Der „Europa-Wanderreiter“ ist Gründer einer gleichnamigen Stiftung deren Ziel es ist, Projekte zu fördern, die das Reisen zu Pferd als ein kulturelles Erbe der Menschheit verstehen. In diesem Sinne tätig sind auch die Mitglieder der Initiative Grenzland-Reiter e.V., die sich unter anderem für die Ausbildung von Berittenen Naturführern in Deutschland einsetzen. Auch die Ausschreibung des Titels einer „Reiterfreundlichen Gemeinde in Rheinland-Pfalz“ geht auf das Engagement des Grenzland-Reiter e.V. zurück.

„Die Grenzland-Reiter haben in vergleichsweise kurzer Zeit Beachtliches erreicht“, lobt Albert Knaus, der seinen Ruf als „Europa-Wanderreiter“, gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin, Kerstin Hüllmandel, unter anderem bei einem 3.300 Kilometer langen Pilgerritt von Iphofen nach Santiago de Compostela gefestigt hatte. Seither widmen sich beide der Organisation von anspruchsvollen Urlaubs-Angeboten für Wanderreiter. Ziele waren u.a. Venedig (mit Alpenüberquerung, 890 km), die Insel Rügen (1.300 km), Wien (über die Tschechische Republik, 900 km), Ostpreußen/Masuren (400 km Kulturritt) und der Lago Maggiore (Hochgebirgsritt, rund 400 km in der Schweiz). Die Albert-Knaus-Stiftung für das Reiten in freier Natur ist seit dem 27. Juli 2005 als eine gemeinnützig-wohltätige Einrichtung durch den Freistaat Bayern anerkannt.

Dass die vielfältigen Erfahrungen und Kontakte, über die Knaus und Hüllmandel durch ihre Aktivitäten und als Wanderreitführer FN und Wanderreitausbilder des ETCD (Erster Trekking Club Deutschlands e.V.) verfügen, den Projekten der vor rund fünf Jahren gegründeten Initiative zu Gute kommen, liegt auf der Hand. Im Gegenzug profitiere die Albert-Knaus-Stiftung unter anderem von dem öffentlichen Interesse, das die Arbeit der Grenzland-Reiter begleitet: „Albert Knaus gründet keine Akademien und vergibt keine bunten Diplome“, heißt es in einer Stellungnahme des Grenzland-Reiter.

Der Verzicht des ehemaligen Unternehmers auf große Gesten hatte den Ausschlag für die nun beschlossene Zusammenarbeit gegeben. „Das Erlebnis einer Reise zu Pferd, wie wir sie verstehen und anbieten, ist eine sehr intensive Erfahrung und bietet dem modernen Menschen eine ungewöhnliche Gelegenheit zu sich selber zu finden“, bestätigt Albert Knaus. Interessenten finden weitere Informationen und die Angebote beider Organisationen unter den Internetadressen www.Grenzland-Reiter.de, www.Historischer-Pfarrhof.de bzw. www.Berittene-Naturfuehrer.de

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