Aufgrund der nassen Witterung in den letzten Jahren und des fehlenden Frostes im Herbst und Winter, sind die Waldböden für schwere Forstmaschinen lange Zeit nicht befahrbar. Da Befahrungsschäden am Waldboden unbedingt vermieden werden sollen, das gefällte Holz aber dennoch den Kunden bereitgestellt werden muss, werden immer häufiger Pferde eingesetzt. Das Pferd kann sich dabei frei im Bestand bewegen, während Forwarder (Rückezug) oder Seilschlepper an die Gassen gebunden sind. Durch das deutlich geringere Gewicht des Pferdes und dessen Wendigkeit kann auch auf staunassen Böden das Holz boden- und bestandschonend gerückt werden. Auch in schwierigem Gelände, zum Beispiel in Steilhängen oder bei Blocküberlagerungen kommt das Pferd häufig zum Einsatz. Ein weiterer Vorteil ist die geringe Umweltbelastung (keine Abgase, kein Verbrauch von Diesel und Ölen). Pferde im Wald sind somit nicht nur eine touristische Attraktion, sondern ein ökonomischer Faktor. Auch und gerade für die Forstwirtschaft gilt: Zurück zur Natur! Werden die natürlichen Leistungsgrenzen des Rückepferdes beachtet, so ist gewährleistet, dass ein vorzeitiger `Verschleiß` des Pferdes unterbleibt und das Pferd als wertvoller Helfer im Wald dem Menschen viele Jahre erhalten bleibt. Das Pferde nicht nur im Wald als Zugpferde eingesetzt werden können und worauf man achten sollte erklärte uns Stefan Golz (IGZ) am Freitagabend im April in Rennerod. Am nächsten Morgen schon konnten einige von uns  bei strahlendem Sonnenschein, das theoretische in die Praxis umsetzen. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit der Interessengemeinschaft Zugpferde mit der VFD. Denn es sind unsere gemeinsamen Ziele die uns verbinden: Naturschutz, Tierschutz und der Erhalt des wertvollen Kulturgutes.

schwebendes Ortscheit
Für für alle war das "schwebende Ortscheit" neu. Dem Publikum erläutert Stefan Golz die Vorzüge des schwebenden Ortscheits, zum Beispiel für das Holzrücken in Beständen mit viel Astwerk. 

Arbeitspferde in die Landwirtschaft! Denn durch den Einsatz von Arbeitspferden und die Nutzung ihrer Zugkraft würden die Anforderungen einer nachhaltigen Landwirtschaft, Energie- und Klimapolitik sowie Ressourcenschonung genau erfüllt:
https://vfdnet.de/index.php/partner-medien/2379-europa/5767-eine-besinnung-auf-das-urspruengliche-zwischen-pferd-und-mensch-in-gegenwart-und-zukunft

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