Unser diesjähriger Wanderreiturlaub führte uns in das herrliche Spargelgebiet rund um den Mellensee.

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Wenn man die Internetseite www.auenhof-rehagen.de öffnet fällt sofort der Satz

"Herzlich Willkommen auf dem Auenhof" ins Auge. 20150511 113846

Und das waren wir alle. Willkommen fühlten wir uns von der ersten Minute an. Edda Tischer hat in dieser Gegend bereits schöne Zeiten verbracht und uns den Hof wärmstens empfohlen. Und so kamen Mitte Mai 6 Mädels mit 6 Pferden froh gelaunt und voller Erwartungen dort an.

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Die zusammengewürfelte Gruppe harmonierte gleich und es wurde bereits am Abend gemütlich über der Routenplanung zusammen gesessen.

20150512 114905Da unsere Pferde auf dieser tollen Wanderreitstation bestens versorgt waren, klang der erste Abend gemütlich aus und wir fielen in unsere Betten.

Der Montag startete mit einem langen Frühstück mit frischen Brötchen vom örtlichen Bäcker und leckeren mitgebrachten Sachen und aus frischen Eiern aus dem nebenan ansässigen Bioladen. 20150512 141605

Die Reitrouten rund um Rehagen sind mit dem üblichen Kartenmaterial, den täglichen Tipps unserer Gastgeber und den von Edda vom Vorjahr im VFD-Routenportal aufgezeichneten Routen auch für ungeübte Kartenleser gut zu erarbeiten. Dank einiger darin sehr geübter Mitreiterinnen gingen die abendlichen Planungen immer leicht von der Hand.

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So ging der erste Tag von Rehagen - Gadsdorf - Saalow und zurück nach Rehagen nach 18 km zu Ende.

Das Wetter hielt alle Versprechungen und so konnten auch an den anderen Tagen die Routen wie geplant geritten werden.

Dienstag, Rehagen - Klausdorfer Heide - Rehagen ( 22 km ).

Mittwoch teilte sich die Gruppe und zum Teil wurde ein flotteres Tempo vorgelegt und der Rest der Gruppe legte einen Ruhetag mit kleiner Umrundung von Rehagen  (7,5 km) ein.

Donnerstag, Rehagen - Fernneuendorf - Sperenberg- Rehagen ( 23,5 km ).

Freitag, Rehagen - Am Mellensee - Wünsdorf - Klausdorf - Mellensee ( 25 km )

Samstag, Rehagen - Kummersdorf - Rehagen ( 15 km ).

Die Gegend besteht hauptsächlich aus sandigem Boden, für unsere Barhufpferde ideal. Jedoch wurden zum Ende hin vereinzelt Hufschuhe genutzt. Einfach aufgrund der Kilometer.

Die Abende klangen immer in gemütlicher Runde mit leckerem Essen aus. In unserer Ferienwohnung war alles Notwendige vor Ort und so konnte der frische Spargel, direkt vom Hof um die Ecke sofort genossen werden.

Sonntag war dann leider schon wieder Abreisetag. Und trotz der Freude auf die Heimat, packten wir doch alle recht langsam.  Denn allein der morgendliche Blick aus unserem Haus direkt auf die Pferdeweide stimmte melancholisch.

Nicht nur die Lage dieses wunderschön, mit viel Liebe renovierten Anwesens machte es uns nicht leicht, sondern auch der Abschied von Ulla und ihrem Mann. Denn wenn wir alle ehrlich sind, haben wir uns hier wie zu Hause gefühlt....

Autor: Nicole Zepezauer

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