Um die Politik auf die Situation der privaten Pferdehalter, kleinerer Reitbetriebe und Wanderreitstationen aufmerksam zu machen, wurde ein offener Brief an die Ministerien für Umwelt (BMU) und Landwirtschaft (BMEL) verschickt.

Die Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland vertritt als gemeinnütziger Verband die Interessen der Freizeitreiter und privaten Pferdehalter. Als Natursportler verbinden wir unsere Liebe zu Pferd, Esel und Muli mit Tier- und Naturschutz. Pferdegerechter Umgang und Ausbildung; artgerechte ökologische Weidewirtschaft und sanfter Tourismus sind wesentliche Aspekte unserer Ausbildungsinhalte; wie auch pferdegerechtes, auf Natur und andere Erholungssuchende rücksichtnehmendes Freizeitreiten und -fahren. Wirtschaftliche Interessen stehen dabei im Hintergrund, wenngleich unsere Ausbilder selbstverständlich auf Einnahmen angewiesen sind.

Wir schätzen, dass von den ca. 1,5 Mio. Pferden in Deutschland ein Großteil VFD-konform gehalten werden und weniger in den großen Reitsportanlagen. Dies bedeutet konkret Lauf-/Offenstallhaltung und Weidetierhaltung. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass auch Freizeitpferde aus artgerechter Haltung einen Bedarf an regelmäßiger Bewegung haben.

Freizeitreiten ist eine individuelle Natursportart genau wie Wandern, Joggen oder Radfahren. Bewegung an frischer Luft ist gerade jetzt für unsere Abwehrkräfte, die besonders auch von unserem Gemütszustand beeinflusst werden, eminent wichtig. Die Liebe und die Nähe zu den uns anvertrauten Tieren kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Reiten als Natursport sollte daher mit den durch den Infektionsschutz gebotenen Einschränkungen auch während der Pandemie erlaubt bleiben.

 

Offener_Corona-Brief_an_Bundes-_und_Landesbehörden.pdf

Weitere Briefe an Behörden, Landkreise, Gemeinden und Städte werden folgen.

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