Kleine Ursache, große Wirkung – auch deshalb sollten wir  Freizeitreiter aktiv an Lösungen arbeiten! Klar, auf Geh- und Radwegen sind die Hinterlassenschaften von Pferden eine Zumutung und der Ärger ist völlig berechtigt.

Abgesehen davon, dass das Reiten auf Fuß- und Radwegen gar nicht gestattet ist, bringt ein solches – vermeidbares – Ärgernis, die nicht reitenden oder zu den Pferdefreunden zählenden Menschen gegen uns Reiter und Fahrer auf. Immer wieder sorgen Pferdeäppel für Unmut und werden auch als Begründung für Pferdesteuer oder Reitverbote herangezogen. Zuletzt in Lichtenwald in Baden-Württemberg:

14.07.2020 Viele Bürger beklagen sich in Lichtenwald über durch „Pferdeäpfel“ verschmutzte Wege. Bügermeister Rentschler denkt angesichts dieses Problems über die Einführung einer Pferdesteuer nach. Link zu Presseartikel     Das Thema Pferdesteuer wird zwar nicht weiter verfolgt, aber Probleme mit Pferdeäpfeln wird es vermutlich immer wieder geben. 

Muss das wirklich sein?

In der Straßenverkehrsordnung (StVO) ist in § 32 ganz klar geregelt, dass es verboten ist, die Straße zu beschmutzen (...) wenn dadurch der Verkehr gefährdet oder erschwert werden kann. Der Verantwortliche hat solche verkehrswidrigen Zustände unverzüglich zu beseitigen.

Pferdeäppel auf der Fahrbahn können vor allem für Zweiradfahrer sehr gefährlich sein.

Zusätzlich gibt es u. U. kommunale Verordnungen. VFD-Artikel 2017 Link  

Weggeräumter Pferdemist beruhigt die Gemüter und verhindert anstrengende Diskussionen. 

Lösungen für Ausritte:

  • Hat unser Pferd im Dorf geäppelt, sprechen wir die Anwohner an und bitten um Besen und Kehrschaufel. Diese freundliche Geste schafft Sympathien und in der Regel winken die Leute daraufhin ab und greifen selbst zum Besen.
  • Absteigen und mit dem Fuß an den Rand schieben
  • Mit der Schubkarre und Mistboy die Straße abfahren
  • Mit dem Auto, Eimern und kleiner Schaufel Straßen abfahren
  • Ausgefallene Idee: abgeschaut bei der Natural Kids Ranch:   wir hinterlassen ein Visitenkärtchen mit der Info, dass wir später wiederkommen und die Äppel einsammeln.

für Wanderreiters oder –fahrer:

In Wald und Flur: Wir können unserem Pferd leicht beibringen, zum Äppeln an den Wegrand zu gehen – dort stören die Haufen weder Spaziergänger noch Radler

Für Ballungsgebiete empfehlen wir die VFD-PFERDEÄPFEL-STATION

 

 

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