jetzt beginnt wieder die Jahreszeit, in der sich eine Pflanzenart vielerorts mit ihrem leuchtend gelben Gesicht zeigt- Kreuzkraut.

Das bekannteste ist das Jakobskreuzkraut. Aber auch einige andere, weniger typisch aussehende Arten, treten immer häufiger auf. JKK Schütz

Gut informierte Pferdehalter/innen werden nun abwinken. Das wissen wir doch, überall und alle Jahre wieder liest man darüber. …Aber, wenn doch alle von der Gefahr wissen, wieso sieht man denn überaus häufig Pferde (und andere Weidetiere) auf leuchtend gelben Flächen?

Werden Tierhalter darauf angesprochen ist die häufigste Antwort: Meine fressen das nicht.
Diese Einstellung ist unzutreffend und in höchstem Maße verantwortungslos!

Immer wieder wird nachgewiesen, dass Weidetiere- auch Pferde- tödliche Vergiftungen infolge des Verzehrs von Kreuzkräutern erleiden - die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher sein.

Über die Pflanze und die Gefahr steht viel geschrieben. Hier im VFDnet unter dem Suchwort Jakobskreuzkraut findet Ihr eine Vielzahl informativer Artikel.

Wie erreichen wir die Unwissenden und Ignoranten? Dürfen wir an Weideflächen, wo wir Pferde inmitten von Kreuzkraut grasen sehen, einfach wegsehen? Macht uns das Wegsehen nicht mitverantwortlich am Leiden, dass den Tieren entstehen kann?

Es ist eine Frage der Fairness den Pferden (und anderen Weidetieren) gegenüber, deren Halter anzusprechen und über die Gefahr aufzuklären.

VFD-Partner Arbeitskreis Kreuzkraut trägt mit ehrenamtlichem Engagement seit Jahren Informationen über Kreuzkräuter zusammen. Auf der Webseite findet Ihr alles über Kreuzkräuter, die Gefahren , den Stand der Forschung und Informationsmaterial. Auch Tipps, was zu tun ist, wenn wir Tiere auf Weiden mit Kreuzkraut vorfinden.

Aufklärung ist der Weg, Tiere vor Schaden zu bewahren und der Ausbreitung von Kreuzkräutern entgegen zu wirken. Gerade durch kontaminierte Heuwiesen entsteht eine stetig wachsende Gefährdung, weil Kreuzkräuter im Heu (Heulage) weder vom Pferd noch vom Halter erkannt werden. Tierhalter und auch Landwirte, die das Heu für unsere Pferde produzieren müssen angesprochen werden. Beim Arbeitskreis Kreuzkraut und in der Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! könnt ihr Flyer erhalten, zum Auslegen bei den Raiffeisenmärkten, zum Verteilen an Landwirte und Futtermittelhändler.
Und seht Euch die Flächen an, von denen Ihr Heu bezieht! Das wirkt!
Nur wenn wir unser Wissen einsetzen und uns auch engagieren, kann der Gefährdung entgegen gewirkt werden.

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