Seit 2016 arbeitet der Bundesverband auf Beschluss der Bundesdelegierten mit dem Naturschutz zusammen und fördert die Forschung zum Herdenschutz. Außerdem wurde mit dem selben Beschluss die AG Wolf im Mai 2016 gegründet. Da das Thema "Wolf" sehr stark polarisiert, soll die AG Herdenschutz sachlich informieren. 

Die VFD steht Einzelpersonen, aber auch Behörden und Organisationen gerne beratend zur Verfügung, wenn es um Fragen zum Schutz von Pferden, Eseln oder Mulis in Wolfsgebieten geht. AG Herdenschutz Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Vereinigung fühlt sich dem Artenschutz verbunden und ist als Fachverband für Pferde, Mulis und Esel bestrebt, diese auch vor dem Wolf zu schützen. Die VFD setzt sich dafür ein, dass Equidenbesitzer(innen) Unterstützung hierzu erhalten. Satzung

Die Möglichkeiten des Handelns werden durch EU-Recht und dem darauf basierenden Bundesnaturschutzgesetz bestimmt!

Die Bundesdelegiertenversammlung hat 2020 folgende Kernaussagen verabschiedet:

Zäune: Wolfsabweisende Zäune sind hütesicher und schützen unsere Equiden auch vor Angriffen durch freilaufende Hunde und Wölfe. Link

Unterstützung durch die Politik: Der für den Herdenschutz notwendige Zaunbau erfordert die Aufhebung von baurechtlichen Beschränkungen und bedarf einer finanziellen Förderung. Für den Fall von gerissenen oder verletzten Equiden ist eine angemessene Entschädigung in die entsprechenden Verordnungen und Gesetze aufzunehmen.

Unterstützung aus der Wissenschaft: Erfahrungen müssen zentral gebündelt und in die Wolfsmanagementpläne der Länder eingebracht werden. 

Deshalb befürwortet die VFD die Einrichtung eines zentralen Kompetenzzentrums für Herdenschutz einschließlich Equidenschutz. Als Informations- und Beratungszentrum soll es allen rat- und hilfesuchenden Weidetierhaltern zur Seite stehen. Wolfsgutachter und -berater könnten dort aus- und weitergebildet werden. DBBW

Die VFD ist für eine notwendige Tötung von Wölfen, die gelernt haben, fachgerecht ausgeführte Herdenschutzmaßnahmen wiederholt zu überwinden, aber nicht für eine generelle Bejagung. Entnahme von Wölfen

Am 5.9.2016 hat ein Jäger bei Neustadt/Wied einen Wolf fotografiert. Der Jäger hat das Bild unmittelbar an die Experten des Landes Rheinland-Pfalz übermittelt. Dort wurde bestätigt, dass es sich bei dem Tier um einen Wolf handelt.

Die Bedrohung von Schaf-, Ziegen- und Rinderherden durch Wölfe wird mit höherer Population immer größer. Umso verständlicher ist es, dass Halter von Weidetieren nach Möglichkeiten suchen, ihre Herden vor Wolfsübergriffen zu schützen.

Der Wolf aus dem Gebiet der Lüneburger Heide hat nun 2 Heidschnucken gerissen. Ein Muttertier und ein Lamm fielen dem Wolf zum Opfer. Ein weiteres Muttertier wurde so schwer verletzt, dass es eingeschläfert werden musste, ein Jungtier sprang in Panik in den Bach und ertrank.

Die Landesjägerschaft in Niedersachsen vermutet, dass es ersten Wolfsnachwuchs gegeben hat. Die potentielle Mutter wurde mit einer Milchleiste beobachtet. Insofern ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie Junge hat. Auf eine endgültige Bestätigung warten jetzt die beteiligten Institutionen

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